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Reparatur- statt Neuinstallation

Plattform: Win 2000, Win XP

 

Bei Problemen mit dem System neigen User im Extremfall dazu, die Platte zu formatieren und das System komplett neu aufzuspielen. Sicher ist das der beste Weg, er kostet aber auch die meiste Zeit, da neben dem System auch noch alle Applikationen installiert und eingerichtet werden müssen.

Dabei bietet sich Nutzern von Windows 2000 ff. noch eine weitere Möglichkeit: die Reparaturinstallation.

Der Unterschied zu einer Neuinstallation ist der, dass die Installationsroutine von Windows nur das System selbst neu installiert, die Programme, Einstellungen und Benutzerdateien aber erhalten bleiben.

Und so führt man eine Reparaturinstallation aus (ab WIndows 2000 ff.):

Man bootet den PC mit der Installations-CD.
Nachdem das Setup festgestellt hat, dass bereits eine Installation vorhanden ist, bietet es die Rettungskonsole an. Stattdessen wählt man aber Neuinstallation über RETURN und anschließend Reparaturinstallation. Danach wird Windows XP normal neu installiert.

Als Ergebnis erhält man eine neue Windows-Installation mit den bereits installierten Programme und Einstellungen. Auch vorhandene Dateien wie "Eigene Dateien" bleiben erhalten.

Wenn man eine Installations-CD ohne SP oder mit SP1 und einer älteren Version von ATAPI.SYS auf einer Platte mit mehr als 128GB verwendet, erlebt man möglicherweise eine große Überraschung. Denn die Festplatte wird nur noch mit einer Größe von 128GB erkannt und alle über dieser Größe liegenden Dateien sind verloren.

 

 

Danach sollte man das Windows-Update ausführen, da sämtliche Updates durch die Reparatur verloren gehen.
Ein aktuelles Service Pack und Update Pack kann in unserem Downloadarchiv heruntergeladen werden.